Ein paar Stunden, ehe die zuständige Strafkammer des Landgerichts Halle am Dienstagabend das Urteil im Prozess gegen den Thüringer Partei- und Fraktionsvorsitzenden der AfD Björn Höcke verkündete, sind die Zustände im Flüchtlingsheim auf dem Friedberg in Suhl zumindest indirekt und ein bisschen Gegenstand dieser Hauptverhandlung: Etwa zwei Minuten lang ist Höcke zu hören, der er sich darüber auslässt, wie sich das Leben von Menschen, die im Umfeld der Erstaufnahmeeinrichtung leben, in den vergangenen Jahren verändert habe.