Arnstadt - Waren es 2018 noch 228 Meldungen zu Kindeswohlgefährdungen, die beim Jugendamt des Ilm-Kreises eingingen, so stieg die Zahl im letzten Jahr auf 247. Das sind durchschnittlich 4,8 Meldungen pro Woche, denen das Amt allesamt nachgeht, wie sein Leiter Jens Jödicke bei der Vorstellung des Arbeitsberichtes versicherte. "Das heißt, es gab in erster Linie Hausbesuche, die in der Regel durch zwei Mitarbeiter wahrgenommen werden. Weiterhin gab es Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen, den Eltern, gegebenenfalls mit den Lehrern in den jeweiligen Schulen und den Erziehern in den Kindertagesstätten, aber auch mit anderen wichtigen Kontakt- und Bezugspersonen." Aktuell sind die Meldungen leicht rückläufig, was, wie Jödicke vermutet, vor allem daran liegt, dass das gesellschaftliche Leben in den letzten Wochen weitgehend zum Erliegen kam, viele Instititionen, welche sonst ein Auge auf die Kinder haben, diese nicht zu sehen bekamen.
Arnstadt Von Kindeswohlgefährdung bis Drogenprävention
Berit Richter 13.05.2020 - 16:34 Uhr