Arnstadt Radfahrer haut stark blutend von Unfallort ab

Ein Fahrradfahrer hat in Arnstadt erst einen Unfall verursacht und sich dann trotz stark blutender Kopfwunde pflichtwidrig vom Unfallort entfernt.

Arnstadt - Laut Polizei waren am Freitagnachmittag gegen 15.10 Uhr in der Stadtilmer Straße ein Transporter und ein Radfahrer zusammengestoßen. Der 60-jährige Transporterfahrer war in Richtung Ilmenauer Straße unterwegs und  musste verkehrsbedingt bremsen. Der hinter ihm freihändig fahrende 24-jährige Radfahrer erkannte dies zu spät, da er mit dem Kopf nach unten schaute und stieß in der Folge mit dem Heck des Transporters zusammen. Hierbei krachte der Radfahrer, der keinen Schutzhelm trug, mit dem Kopf durch die Heckscheibe des Transporters und zog sich eine stark blutende Wunde am Kopf zu. Stark blutend radelte der 24-Jährige im Anschluss von der Unfallstelle weg.

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Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und konnten den 24-Jährigen wenig später im Krankenhaus Arnstadt antreffen, da dieser auf Grund der starken Schmerzen dann doch selbstständig den Weg in die Notfallaufnahme gesucht hatte. Ein  Atemalkoholtest verlief negativ, jedoch stand der Radfahrer laut Drogentest unter dem Einfluss von Amphetamin. Gegen den 24-Jährigen wird nun wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort und Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.