Bleibt er? Bleibt er nicht? Und falls er nicht bleibt, wann geht er? Es sind solche Fragen, die sich die Fans des ThSV Eisenach gerade stellen. Die Diskussionen um den wohl unvermeidlichen Weggang von Erfolgstrainer Misha Kaufmann (Vertrag bis 2027) stellen alle anderen Themen in den Schatten. Dass der Handball-Bundesligist aus sportlicher Sicht derzeit sämtliche Erwartungen übertrifft, gerät zur Randnotiz – und angesichts der Wichtigkeit der Personalie Kaufmann für die Entwicklung der Mannschaft lässt sich das sogar nachvollziehen, auch wenn Manager René Witte fast flehentlich sagt: „Der Dezember ist für uns elementar wichtig, in allen Bereichen. Wir können vielleicht einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen und wir haben bei den Rhein-Neckar-Löwen ein ganz großes Spiel vor uns, in dem wir vielleicht nach Köln kommen.“ Damit spielt Witte auf das Viertelfinale im DHB-Pokal am 19. Dezember in Heidelberg an. Sollte der ThSV dort gewinnen, wäre das Ticket für die Endrunde im April 2025 in Köln gebucht.
Angespannte Situation beim ThSV Eisenach Der Handball spielt die zweite Geige
Ulrich Klemm 10.12.2024 - 16:53 Uhr