Drei junge Menschen sollen einen 18-Jährigen teils lebensgefährlich verletzt und ihn dann in einem Autokofferraum von Hessen nach Thüringen haben: Wie es dem jungen Mann gelang, Hilfe zu holen.
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Die beiden Frauen im Alter von 22 und 18 Jahren sowie ein 21-Jähriger waren nach der Tat in der Nacht zum vergangenen Freitag nahe Stadtroda festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gemeinschaftlichen versuchten Totschlag, gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung vor. Gegen den Mann war bereits Haftbefehl erlassen worden.
Das Trio steht demnach in Verdacht, dem 18-Jährigen schwere, teils lebensgefährliche Verletzungen zugefügt zu haben. Laut hessischer Polizei soll er etwa geschlagen, getreten sowie mit Pfefferspray und einem Messer attackiert worden sein.
Die Beschuldigten sollen ihn dann auf einem Rastplatz in Hessen in den Kofferraum eines Autos gesperrt und ihn bis zur Raststätte Teufelstal in Thüringen gefahren haben.
Dort mussten sie laut Polizei wegen eines Defekts am Auto stoppen. An der Raststätte sei es dem 18-Jährigen dann gelungen, sich zu befreien und Hilfe zu holen. Die drei Beschuldigten und das Opfer sind den Angaben nach afghanische Staatsangehörige.
Weitere Details zu den Hintergründen und dem Hergang nannte die Polizei nicht. Die Ermittlungen stünden noch am Anfang. Wer Hinweise zu dem Fall geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.