Die Rhönblick-Gemeinde mit Sitz in Helmershausen wählt am 27. September den ehrenamtlichen Bürgermeister neu. Warum ist die Gemeinde in der Vorderrhön – mit 78 Quadratkilometern die flächenmäßig zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen – so „außer Takt“? Sie ist 1996 in ihrer jetzigen Form entstanden – da wurde ihr erster Bürgermeister gewählt, der Rhythmus der Wahlen richtet sich seitdem danach. Am 1. August 1996 wurde die Gemeinde durch Verordnung des Thüringer Innenministers neu gebildet – aus sieben ehemaligen Gemeinden und deren Ortsteilen. Die Gemeinderäte von Bettenhausen, Gerthausen, Helmershausen (mit Ortsteil Geba), Hermannsfeld (mit den Ortsteilen Gleimershausen und Haselbach), Stedtlingen und Wohlmuthausen beschlossen damals die Neugründung, auch Seeba beantragte die Mitgliedschaft.