Drei Mal haben Unbekannte den Gedenkkranz für die Opfer der nationalsozialistischen Pogromnacht am 9. November 1938 vom Denkmal an der früheren jüdischen Synagoge in Meiningen entfernt und in den angrenzenden Mühlgraben geworfen. Immer wieder wurde er aus dem Wasser gefischt und an seinen Platz zurückgebracht. Schließlich legten Bürgermeister Fabian Giesder, Superintendentin Beate Marwede und der amtierende Chef der Landespolizeiinspektion Suhl, Jörn Durst, am vergangenen Freitag ein neues Zeichen des Gedenkens ab.