Der Motor brummt frühmorgens bei Eiseskälte tief und gleichmäßig, als der Shuttlebus die letzte Kehre der L1128 hinauf zum Grenzadler nimmt. Es ist eine Fahrt wie in eine andere Sphäre. Unten im Tal haben erste Fans ihre Autos zurückgelassen. Kein Stau, kein Hupen, kein entnervtes Warten im Matsch, das einst noch des Öfteren zum Oberhofer Weltcup gehörte wie die Thüringer Bratwurst. Wer hier aus dem Bus steigt, ist nicht nur geografisch ein wohliges Stück nach oben gekommen.
Alpiner Flair beim Biathlon Oberhof, ein Wintermärchen
Tobias Merk 16.01.2026 - 12:00 Uhr