Almerswind/Emstadt - Zwischendurch einmal ein Blöken, sonst aber fressen die Tiere sich fleißig voran. Eine riesige Schafherde - etwa 1500 Tiere mit Lämmern und wenigen Ziegen - arbeitet sich in der Ebene über den Schalkauer Stadtteilen Emstadt und Almerswind am Gras ab. Wo noch vor drei Jahrzehnten der unzugängliche Todesstreifen der innerdeutschen Grenze sich erstreckte, sorgen heute Schafe für freie Flur und damit einen neuen Lebensraum - sie arbeiten sozusagen als "Gebirgsrasenmäher".