Das Internet hat alle überrollt und tut es weiter. Google, YouTube, Facebook, Instagram, Tiktok, dazu Whatsapp, Telegram und nun noch KI – wer soll da noch durchblicken und was soll man wem glauben? Mittlerweile sollen mehr als 50 Prozent der Internetinhalte KI-generiert sein. Doch es bewegt sich etwas. Endlich. Die Politik fordert Altersgrenzen für Social Media, die EU will die Plattformen stärker für ihre Inhalte in die Verantwortung nehmen, die Schulen haben von reiner Technikvermittlung in Medienkunde auf die Auseinandersetzung mit Inhalten umgestellt, einige Minister wollen Nachrichtenkompetenz in die Lehrerausbildung bringen und verpflichtend in die Stundenpläne. Das macht Hoffnung. Als der Verein „Journalismus macht Schule“ 2022 gegründet wurde, hatten die Initiatoren zum Ziel, Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren und darüber aufzuklären, dass es Menschen gibt, die gezielt Falschnachrichten verbreiten – mit dem Hintergrund, eigene Interessen zu platzieren, Meinung zu beeinflussen, den Nutzer zu manipulieren. Die Profis aus Medienhäusern wollten und wollen Schülern zeigen, dass es Instrumente gibt, wie man Fake News erkennen kann.