Was wohl der Hund anstellt, wenn er allein Zuhause ist? Jault er, bellt er, zerlegt er die Wohnung? Ist ein Hundesitter nötig? Wer seinen Bello mit zur Arbeit nehmen darf, hat eine große Sorge weniger und dafür viele Freuden im Alltag mehr. Hunde verbreiten unter den Kollegen gute Laune, stärken das Gemeinschaftsgefühl und das Ansehen des Unternehmens, mindern Stress und brechen das Eis im Gespräch mit der Kundschaft. Wenn sich Beruf und Hund gut vereinbaren lassen, landen weniger Tiere im Heim und erfüllen sich womöglich mehr Menschen den Traum vom eigenen Hund. Gründe genug für den Meininger Tierschutzverein, sich zum dritten Mal im Monat Juni an der Aktion „Kollege Hund“ des Deutschen Tierschutzbunds zu beteiligen, mit dem die Akzeptanz der vierbeinigen Mitarbeiter verbessert werden soll. Gut ein Dutzend regionale Firmen folgte dem Aufruf diesmal und vielleicht motiviert deren Urkunde „tierfreundliches Unternehmen“ ja noch mehr Betriebe und Geschäfte, dem Beispiel zu folgen.