In diesem Jahr soll die neue Organisationsstruktur zu Einsparungen von zwei Milliarden Euro führen, dies im Vergleich zum Jahr 2023. Man habe Bürokratie abgebaut, sagte die Bayer-Personalchefin Heike Prinz. "Bayer ist insgesamt spürbar schlanker, flexibler und effektiver geworden." Das neue Organisationsmodell, mit dem Hierarchien abgebaut werden, soll die Produktivität des Konzerns deutlich steigern.
Bayer-Lieferketten durch Iran-Krieg nicht beeinträchtigt
Dieses Jahr rechnet Bayer mit einer stabilen Geschäftsentwicklung. Bereinigt um Währungseffekte - also auf Basis der monatlichen Durchschnittskurse des Jahres 2025 - sieht Bayer den Umsatz 2026 bei 45 bis 47 Milliarden Euro und das operative Ergebnis bei 9,6 bis 10,1 Milliarden Euro - die letztjährigen Werte liegen im Zielkorridor für dieses Jahr.
Gravierende Folgen des Iran-Kriegs auf sein Geschäft muss Bayer nicht fürchten. "Wir sind nicht stark abhängig von Drehkreuzen im Mittleren Osten für unsere Lieferketten, wir sehen also keine Lieferunterbrechungen auf uns zukommen", sagte Anderson.