Auf dieses Blatt Papier hatte Thomas Malsch schon gewartet. Am 16. März bekam er von der Molkerei mitgeteilt, was sein Betrieb für die Milchanlieferung im Monat Februar erhält – und hat sich das gleich mal schwarz auf weiß ausdrucken lassen. „Es ist wieder ein Cent weniger für den Liter als im Vormonat“, sagt das Vorstandsmitglied der Dermbacher Agrargenossenschaft „Rhönland“ (Wartburgkreis). Was sich auf den ersten Blick nach einer Mini-Differenz anhört, ist tatsächlich ein ganzer Batzen Geld für das landwirtschaftliche Unternehmen. „Das sind im Vergleich zum Vormonat noch mal gut 11 000 Euro weniger.“ Und bis dahin war der Milchpreis ohnehin schon gesunken. Er hat auch den Jahresvergleich schon gemacht: Von Januar 2025 zu Januar 2026 fehlen dem Betrieb rund 1,5 Millionen Euro.
Agrarbetrieb Dermbach „Kühe kann man nicht abschalten“
Birgitt Schunk 31.03.2026 - 07:00 Uhr