In der bundesweiten Diskussion um den Umgang der Unternehmer mit Vertretern der AfD haben die Thüringens Kammern ihre Pflicht zu politischer Neutralität betont. Es gebe weder Beschlüsse zum Umgang mit der rechtsextremen Partei, noch würden ihre Vertreter pauschal von Veranstaltungen ausgeschlossen, heißt es bei den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern. „Unser gesetzlicher Auftrag verpflichtet uns zur parteipolitischen Neutralität und zur Orientierung am Gesamtinteresse der Wirtschaft“, sagte Cornelia Haase-Lerch, Chefin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Identisch äußerte sich ihr Kollege Peter Höhne von der IHK Ostthüringen.