"Wie unhaltbar und parteiisch der weisungsgebundene Verfassungsschutz gegen die AfD vorgeht, wurde erst letzte Woche eindrucksvoll vom Kölner Verwaltungsgericht festgestellt", sagte Vincentz. Vor wenigen Tagen hatte das Gericht in einem Eilverfahren entschieden, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz die Bundes-AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen darf. Die Entscheidung im Hauptsacheverfahren steht noch aus.
AfD-Jugend stellt sich gegen Vincentz
Auf Telegram bezeichnete der NRW-Landesverband der Generation Deutschland die Bekanntgabe der Einstufung einen Tag vor dem Landesparteitag als nicht zufällig. Offensichtlich wolle der Staat Einfluss zugunsten der Seite nehmen, die die eigene Jugendorganisation als "Nestbeschmutzer" betrachte. Vincentz habe sich mehrfach gegen die AfD-Parteijugend gestellt. Sein Statement für die GD sei wenig authentisch. Die GD werde dessen Herausforderer, Fabian Jacobi und Christian Zaum, als Doppelspitze beim Parteitag unterstützen.
Die Einstufung als rechtsextremistischer Verdachtsfall sei für die GD NRW "weder überraschend noch schockierend", hieß es weiter in einem Post. "Wir machen weiter wie bisher."