Adventskonzert Kirchenchor singt dank der Ökumene

ike

Mit einem schönen Adventsprogramm ist am Samstag in der Goldlauterer Kirche auf die Weihnachtszeit eingestimmt worden.

Es ist ein Geschenk, dass sich Sänger aus dem evangelischen und dem katholischen Kirchenchor zusammengetan haben. Jeder Chor für sich wäre kaum noch singfähig gewesen. Nun aber erklingen etwa 15 Stimmen in dem ökumenischen Klangkörper, der gemeinsam mit dem Ensemble Querbeet ein stimmungsvolles Konzert auf die Bühne im Goldlauterer Gotteshaus gezaubert hat.

Und sie alle haben es genauso wie das Publikum genossen, endlich wieder Adventsmusik hören und gemeinsam singen zu können. So zum Beispiel die Lieder „Alle Jahre wieder“ oder „Lasst und froh und munter sein“. Selbstredend durfte auch „O Tannenbaum“ nicht fehlen – das Lied also, das von dem berühmten Goldlauterer Sohn Ernst Anschütz geschaffen worden ist und dass es weltweit zu großer Bekanntheit brachte. Der Chor ließ zudem solch festlichen Lieder hören wie „Tausend Sterne sind ein Dom“, „Als die Welt verloren“ oder „Als ich bei meinen Schafen wacht“.

Doch es wurde nicht nur gesungen in der Goldlauterer Kirche, sondern auch musiziert. Mit alter und neuer Weihnachtsmusik ließen die Ensemblemitglieder von Querbeet aufhorchen. Zu Gehör kamen auch interessante und schön arrangierte Stücke aus Holland und aus Polen.

So genussvoll das Programm war, so arbeitsreich war es für Katharina Strobel. Sie, die viele Jahre Pädagogin an der Suhler Musikschule war und nun im unruhigen Ruhestand ist, musizierte und dirigierte sowohl das Querbeet-Ensemble als auch den Kirchenchor. Schließlich ist sie Leitern der beiden Klangkörper. Leider mussten Andreas Häfke, Astrid und Leni Gonnermann ihre angekündigten Auftritte krankheitsbedingt absagen. Dennoch hatte das Konzert alles, was es braucht, um auf Weihnachten einzustimmen. Wie Pfarrerin Catherine Heckert sagte, sei die Adventszeit eine ganz besondere Zeit. Die in dieser Jahreszeit herrschende Dunkelheit werden mit Kerzenschein erhellt und es werde eine erhellende Zeit, eine heilige Zeit. „Heilige Zeit – da steckt auch das Wort heil drin. Möge auch diese Zeit helfen, dass etwas heil werde in dieser Welt, in der so vieles nicht in Ordnung ist, in der Welt und in jedem einzelnen Menschen.“

 

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