So schnell bekommt man einen Mitarbeiter der Regionalzeitung nicht dazu, ein Interview über den angemessenen zeitlichen Rahmen hinaus in die Länge zu ziehen. Auch, wenn es oft interessant und voller Wissenszugewinn wäre. Doch der Vertreter der Regionalzeitung machte kürzlich – ausdrücklich erbeten! – den Plan eines „Interviews mit Verlängerung“ gern mit, damit dem langjährigen Mediziner und Interviewpartner zum Schichtschluss ein ebenso überraschendes wie gelungenes „Prösterchen-und-Häppchen-Tschüss!“ an dessen siebenjähriger Wirkungsstätte bereitet werden konnte. Die von einer Schwester erhobenen drei Finger hinter dem Rücken von Viktor Hartwig, als der gerade die Kartei eines langjährigen Spenders (seit 1966!) durchblätterte, bedeuteten nämlich: „Bitte unseren Doc bis 15 Uhr hinhalten!“. Also weitschweifig bis tiefgründig befragen oder sonst irgendwas ... bitte, bitte! Wir brauchen noch Zeit, um jetzt, nach den letzten Spenderinnen und Spendern im Warteraum, zum Abschied einen kleinen Sektempfang vorzubereiten!