Für Frank Heinecke bedeutet Kultur zugleich Arbeit und Freizeitvergnügen. Der gebürtige Hallenser begann ursprünglich im Studentenclub der Moritzburg in Halle/Saale hinterm Tresen. Er studierte damals Volkswirtschaft, entschied sich dann aber für die Kultur. Fortan „studierte“ er in der Praxis, wie Kulturleben funktioniert und organisiert wird. So fand er zu seinem Traumberuf. 2010 kam er von Leipzig nach Meiningen. Als festangestellter städtischer Mitarbeiter sorgte er seither für ein vielfältiges und reichhaltiges Kulturleben – neben dem Theater, als Meiningens Leuchtturm. Kleinkunsttage, Stadtfest, GrasGrün-Sommerfestival gehörten unter anderem zu seinem Aufgabenbereich. Seine Arbeit war für ihn kein Job, sondern eine Berufung. Als Organisator und Zuschauer erlebte er auf der Bühne „seine“ Veranstaltungen. Bei der Auswahl von Künstlern und Programmen orientierte er sich am Publikum, aber nicht am Mainstream. Darin liegt der Großteil seines Erfolgsrezepts. Diese Erfahrungen hat er in den vergangenen Monaten an seinen Nachfolger Marian Dux weitergegeben. Am 1. August 2025 geht Frank Heinecke in den Ruhestand. Die noch von ihm organisierte Auftaktveranstaltung des diesjährigen GrasGrün-Festivals am 2. August wird er entspannt als Freizeitvergnügen erleben.
Abschied Frank Heinecke Kultur wurde sein Traumberuf
Carola Scherzer 19.07.2025 - 12:00 Uhr