Der Flughafen Erfurt soll nach den Plänen der Thüringer AfD zum Dreh- und Angelpunkt der Flüchtlingspolitik im Freistaat werden. Das Migrations-Konzept der Partei, das am Donnerstag in Erfurt vorgestellt wurde, sieht unter anderem vor, für 60 Millionen Euro eine „Containerlösung“ am Flughafen zu errichten, sagte der migrationspolitische Sprecher und Fraktionsvize Daniel Haseloff, der damit den Begriff eines zentralen Lagers vermeiden wollte. Alle anderen Aufnahmeeinrichtungen im Land sollten geschlossen und die Kommunen damit entlastet werden. Den Airport will die Partei mit Zuschüssen von 34,8 Millionen Euro zum zentralen Abschiebeflughafen entwickeln, der Urlauberverkehr solle davon aber nicht betroffen sein.