Ab 2026 Neuer Mast für schnelleren Mobilfunk in Probstzella

Die Bauarbeiten für den neuen Mobilfunkstandort zwischen Arnsbach und Schaderthal nahe der B85 in der Gemeinde Probstzella haben begonnen.

Im Loquiztal surft man bald mit dem Smartphone deutlich schneller. Foto: dpa

Ein circa 31 Meter hoher Stahlgittermast in der Ortsgemeinde im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen wird in Zukunft das Mobilfunknetz der Telekom ergänzen. Ziel ist es, die Versorgung entlang der B85 und zwischen den Orten zu verbessern.

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„Die Datennutzung im Mobilfunk steigt jedes Jahr um rund 30 Prozent. Wir erweitern deshalb unser Netz und erhöhen fortlaufend die Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Kapazität“, sagt Abdu Mudesir, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland.

„Unser Mobilfunknetz ermöglicht es Menschen, jederzeit und überall miteinander zu kommunizieren. Es bildet das Rückgrat für eine moderne, digitale Gesellschaft. Davon profitiert heute auch Probstzella.“

Arbeiten starteten bereits Mitte September

Die Deutsche Funkturm baut den Mobilfunkmast im Auftrag der Telekom. „Probstzella bekommt einen modernen und zukunftsfähigen Mobilfunkstandort. In erster Linie werden Kunden der Telekom von unserem Mast profitieren, wir bieten unseren Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern an, so dass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Deutsche Funkturm.

Wie der genaue Zeitplan ausschaut, teilte Lena Naber, Pressesprecherin bei Deutsche Funkturm, mit: „Die Arbeiten am Fundament des Masts haben Mitte September begonnen. Wir planen unseren Mast im Dezember dieses Jahres an unsere Kollegen der Telekom zu übergeben, die diesen anschließend in Betrieb nehmen werden.“ Bezüglich der Telekom-Mitbewerber teilte Naber mit, dass weder von Vodafone noch von Telefónica Nutzungspläne für den Standort Probstzella vorliegen.

Telekom-Mitwerber können Masten mitnutzen

Georg von Wagner, Unternehmenssprecher bei der Deutschen Telekom, erklärte, dass nach der Übergabe des Masts Ende 2025 der Einbau der Sendetechnik erfolgen werde. „Darauf finden intensive Tests und später die Integration ins Netz der Telekom statt. Das sollte im ersten Halbjahr 2026 passieren und danach wird er angeschaltet“, benannte von Wagner den Zeitplan.

„Der neue Mobilfunkstandort im Tal der Loquitz zwischen Arnsbach und Schaderthal verbessert die Mobilfunkversorgung der Telekom zwischen Unterloquitz, Schaderthal und Döhlen“, gab der Unternehmenssprecher an. Man werde dort sowohl mit 2G, 4G und 5G an den Start gehen. Alle anderen Netzbetreiber können den Mast mitnutzen.