750 Jahre Rabenäußig Kerwa im Jubiläumsjahr

Zur Kerwa, die jedes Jahr ist, kommt heuer noch das Ortsjubiläum – 750 Jahre Rabenäußig dazu..

Rabenäußig liegt in der Gemeinde Frankblick ganz weit oben. Foto: chz

Nächstes Wochenende ist Kerwa im Frankenblick Rabenäußig – diesmal eine ganz besondere, denn der Ort wurde vor 750 Jahren, um 1275, erstmals erwähnt. Zwischen Donnerstag und Sonntag, 2. und 5. Oktober, feiert das ganze Dorf. Auftakt wird am Donnerstag gegen 18 Uhr in die Gaststätte Waldfrieden zum Antrinken eingeladen. Dem schließt sich am selben Ort 18.30 Uhr ein Vortrag von Kreisheimatpfleger Thomas Schwämmlein zu 750 Jahren Ortsgeschichte an. Vielleicht wird dann auch die Frage geklärt, warum der Ort nach dem kleinsten „Ortsteil“ benannt ist, lange Zeit die Bürgermeister und Schultheißen in Hohetann residierten und die gefühlte Mitte schon zwei Jahrhunderte Melchersberg ist. Übrigens gehört auch die Kirmes schon lange zur Ortsgeschichte dazu, denn sie wurde bereits 1853 in einem landeskundlichen Werk erwähnt.

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Ein umfangreiches Programm

So manches ist in Rabenäußig eben anders und das darf gefeiert werden mit einem sehr umfangreichen Programm im Dorf, in der Gaststätte und in der Kegelbahn. In letzterer heißt es am Nationalfeiertag am Freitag „gut Holz“, wo der Kirmesauftakt „angekegelt“ wird. 20 Uhr folgt in der Gaststätte Livemusik mit er Sawmillband und gegen 22 Uhr wird die Kirmesgesellschaft einmarschieren und zum Schautanz einladen.

Samstag beginnt es bereits um 14 Uhr mit Standela im ganzen Dorf. Die 80er- und 90er-Jahre-Party mit DJ Jan Spindler beginnt im „Waldfrieden“ 20 Uhr, bevor 22 Uhr wieder die Kirmesgesellschaft an der Reihe ist. Die Standela werden übrigens am Sonntag ab 8.30 Uhr fortgesetzt. 14 Uhr folgt der Gottesdienst und 15 Uhr der traditionelle Lindentanz mit Kerwaspruch. 1530 Uhr startet das Kinderfest mit Tombola, Reiten Hüpfburg und Kinderschminken. Bis dann schließlich 19 Uhr die Kerwa in der Gaststätte „begraben“ wird und das Fest seinen Ausklang findet. Natürlich kann man auch sonst gerne sich ins Bergdorf aufmachen, aber zur Kerwa ist es natürlich schöner...