63-Jähriger verdächtigt Seniorin vereitelt Trickdiebstahl

Ein Betrüger in Sonneberg nutzt harmlose Bitten, um an Wertsachen zu gelangen. Doch eine Seniorin durchschaut das Spiel.

In der Sonneberger Bahnhofstraße griffen die Beamten den Tatverdächtigen auf (Symbolbild). Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Am Sonntag meldeten Anwohner in Sonneberg erneut den „Zettel-Stift-Trick“. Im Fokus steht ein 63-Jähriger aus der Region, der bereits polizeilich auffiel. Der Mann klingelte an Wohnanschriften und bat um Zettel und Stift, um angeblich Nachrichten für Nachbarn zu hinterlassen. Ziel ist es, Bewohner abzulenken und unbemerkt in Wohnungen einzudringen, um Wertgegenstände zu stehlen.

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In der Friesenstraße erkannte eine Seniorin den Mann und informierte die Polizei. Der Tatverdächtige flüchtete, versuchte es jedoch später in der Bert-Brecht-Straße erneut. Es besteht der Verdacht, dass er ein Handy entwendete. Dank einer genauen Personenbeschreibung wurde der alkoholisierte Mann gegen 18.30 Uhr in der Bahnhofstraße gestellt. Er beleidigte die Beamten, zeigte sich aggressiv und wurde in Unterbindungsgewahrsam genommen. Am Montagmorgen wurde er entlassen. Die Ermittlungen dauern an.