50.000 Euro Schaden 20 Tonnen schwerer Radlader steht in Vollbrand

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind  am Mittwochnachmittag zu einem Brand eines 20 Tonnen Radladers zwischen Almerswind und Ehnes (Landkreis Sonneberg) alarmiert worden.

Schalkau - Zu einem Fahrzeugbrand alarmierte die Rettungsleitstelle am Mittwoch um 13.50 Uhr zwei Feuerwehren aus dem Schaumberger Land. Einsatzort für die 19 Freiwilligen aus den Wehren von Schalkau und Almerswind war die Hofeinfahrt der örtlichen Agrargenossenschaft. Schon bei der Anfahrt war die Rauchsäule weithin am Himmel zu sehen. Beim Eintreffen loderten die Flammen aus dem landwirtschaftlichen Nutzfahrzeug.

Wie Schalkaus Wehrchef Michael Dorst schildert, waren die beiden Fahrer des Radladers gerade zugange Silage auf dem Gelände umzusetzen. Dabei hatten sie plötzlich Qualm im Motorblock bemerkt. „Im ersten Anlauf hatten beide noch versucht, den Brand im Entstehen mit Feuerlöschern zu bekämpfen“, doch beim Versuch blieb es. Als die Möglichkeiten der Bordmittel ausgereizt waren, wurde der Notruf abgesetzt.

Schneller zum Erfolg kamen hernach die Feuerwehren um Einsatzleiter Simon Mann. Recht schnell hatte man das heiße Geschehen im Griff. Allerdings ist von einem Totalschaden auszugehen, sagt Stützpunktwehr-Chef Dorst. Einer ersten Einschätzung vor Ort zufolge wird demnach mit der Versicherung ein Schaden von bis zu 50 000 Euro abgewickelt werden müssen. Zu den Ursachen lassen sich nur Vermutungen anstellen. „Wir gehen von einem technischen Defekt aus.“

Mutmaßlich könnte etwas von dem staubtrockenen Futter, das der Radlader zum Zeitpunkt der Havarie transportierte, in den Motor geraten sein und sich dort entzündet haben. Begünstigt wurde die Entwicklung dann vermutlich noch von der Hitze. Ein Lob übermittelt Dorst den Fahrern, diese hatten den Radlader rechtzeitig etwas entfernt von Gebäuden abstellen können. Allerdings brannte die schwere Technik dann im unmittelbaren Umfeld mehrerer Bäume. Ein Übergreifen des Feuers auf das Wälchen konnte von den Rettungskräften aber abgewendet werden. Verletzte gab es keine.

 

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