Was wäre Suhl ohne seine Stadthalle? „Eine Stadt mit ländlichem Flair“, sagt Dieter Spieker unumwunden. Für den Hallenchef von 1986 bis 1994 und heutigen Stadtrat ist es wie für viele andere seiner ehemaligen Kollegen eine Ehre, beim Tag der offenen Tür zum 50-jährigen Bestehen der Stadthalle der dabei zu sein. „Ein Glücksfall für Suhl“ sei die Halle, sagt Spieker, während sich um ihn herum im Atrium die Besucher drängen, „ein Glücksfall für die ganze Region.“ Denn die Stadthalle – nicht die Schönste, aber die Beste der einstigen DDR wie er sagt – habe seit jeher eine große Strahlkraft weit über die einstige Bezirksstadt hinaus. „Schon damals kamen mehr als die Hälfte aller Besucher von außerhalb – aus einem Umkreis von 100 bis 150 Kilometern.“