Wer feiern will, der muss dazu in diesen Tagen deutlich mehr Geld in die Hand nehmen als für ein vergleichbares Fest vor zehn Jahren. Damals hatten die vier Landkreise Hildburghausen, Sonneberg, Coburg, Haßberge und die Stadt Coburg in Sonneberg zusammen 25 Jahre deutsche Einheit begangen. Nachdem die fünf Jahre später in Ummerstadt geplante Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, wird die mit 462 Einwohnern zweitkleinste Stadt Deutschlands am 3. und 4. Oktober Schauplatz der gemeinsamen Feierlichkeiten sein. „Wenn man schon eine so große Infrastruktur aufbaut, dann sollte man sie auch gut nutzen“, sagt Hildburghausens Landrat Sven Gregor (Freie Wähler), der mit circa 5000 Besuchern rechnet. „Deshalb haben wir uns entschlossen, am Samstag weiterzufeiern.“