Dass es den Chor in Böhlen wieder gibt, ist Monika Henklein zu verdanken. Nach der Wende war sie CDU-Vorsitzende im Ort und auf ihrem Wahlprogramm stand, dass sie sich dafür einsetzen will, dass es in Böhlen wieder einen Chor gibt. „Ich bin von Haus zu Haus gegangen“, sagt sie über jene Tage. In der Chronik des Gesangvereins ist festgehalten, dass man im Januar 1991 mit 14 Sängern starten konnte, nachdem auch der Chorleiter gefunden war. Monika Henklein wusste, dass in Dörnfeld der pensionierte Lehrer Walter Werlich einen Frauenchor leitet und diesen wollte sie für den neuen Böhlener Chor gewinnen. Es sei nicht leicht gewesen, sagt sie. „Nach langem Bitten hat er zugesagt.“ Aus gesundheitlichen Gründen konnte Monika Henklein nicht mitsingen.