Dass Lichtmess gefeiert wird, weiß man in Oberkatz schon frühmorgens bei Blick aus dem Fenster: Denn da kann man mit etwas Glück den Erbsbär sehen, wenn dieser mit seinem Gefolge durch die Straßen von Haus zu Haus zieht. Und wenn es dann zweimal klingelt, ist klar, jetzt ist der brummelnde Geselle, der nur einmal im Jahr erwacht, auf dem heimischen Hof angekommen. Zeit also, hinauszugehen, mit dem Fabelwesen zur „Zerrwanst“ (Akkordeon) -Musik ein Tänzchen zu wagen und eine Spende an die mitlaufende Gesellschaft, maskiert und eingekleidet in Uromas beste Sonntagssachen, zu geben. So ist es Tradition in dem kleinen Kaltennordheimer Ortsteil, um den Winter zu vertreiben und so war es auch am vergangenen Samstag, als Vereine, Feuerwehr und Ortsteilrat zur 318. Auflage des Lichtmessmarktes eingeladen hatten.