Ilmenau/Arnstadt/Erfurt - Wohnende im Ilm-Kreis kommen mit durchschnittlich fast zwei Quadratmetern Wohnfläche weniger aus als der Durchschnittsthüringer und ihr realer Wohnungsbestand in Wohngebäuden wächst deutlich langsamer als der im Landesdurchschnitt. Das geht aus aktuellem Datenmaterial hervor, das jetzt vom Landesamt für Statistik vorgelegt wurde und mit zurückliegenden Jahren abgeglichen werden kann. Auch mit Blick auf die letzten zehn Jahre begnügen sich die im Ilm-Kreis Wohnenden mit einem deutlich geringeren Anstieg ihrer Wohnfläche. In den letzten zehn Jahren ist die Wohnungsfläche im Freistaat von durchschnittlich 77,4 Quadratmetern auf 82,4 gestiegen, das ist ein Zuwachs um 6,45 Prozent. Im Ilm-Kreis hingegen fiel der Anstieg der Wohnfläche im Durchschnitt deutlich geringer aus und stieg von 79,4 auf 80,7 Quadratmeter, was lediglich einen Zuwachs von 1,63 Prozent ausmacht. Damit fiel der Ilm-Kreis aber auch von einem guten Vorsprung noch im Jahre 2011 auf nun inzwischen hinter den Landesdurchschnitt zurück.