Detlef Elfert ist 1,70 Meter groß. Seine grauen, halblangen Haare hat er unter einer schwarzen Wollmütze versteckt. Ein Schutzschild gegen das Draußen? Gegen die Erinnerungen, die ihn immer dann übermannen, wenn er gerade nicht zurückdenken möchte? Doch wenn der 65-Jährige zu erzählen beginnt, bricht es aus ihm heraus. Dann redet er – über sein Leben, seine Familie und die Kunst, über seine Verluste, die Sucht – und über seine Wünsche. Wenn die Vergangenheit besonders schwer wird, muss „Elfchen“, wie er genannt wird, kurz innehalten, tief durchatmen und die aufsteigenden Tränen wegzwinkern. Dann hebt er den Blick wieder – und erzählt weiter.