25 Jahre Kirmes „Das waren wir dem Ort schuldig“

Widrigen Corona-Auflagen und bescheidenem Wetter zum Trotz: Wichtshausen feiert ausgelassen 25 Jahre Kirmes. Ihren ausdrücklichen Dank richten die Organisatoren an die Suhler Stadtverwaltung.

Wichtshausen - Zum 25. Mal Kirmes zu feiern ist das Eine. Ein großes Jubiläumsprogramm in Zeiten von Corona-Einschränkungen und Hygienekonzepten zu planen und durchzuführen dagegen etwas ganz Anderes. Die Wichtshäuser Kirmesgesellschaft hat es sich dennoch getraut. Und dafür große Zustimmung erfahren.

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„Allein am Freitag hatten wir 500 Gäste. Die Menschen waren das ganze Wochenende hellauf begeistert“, freut sich Chris Weißbrodt, der Vorsitzende des Vereins. Einziger kleiner Wermutstropfen: Das doch eher durchwachsene Wetter am Festwochenende, das am Sonntag sogar für ein vorzeitiges Kirmesbegräbnis sorgte. Der Stimmung des Partyvolkes und der Organisatoren tat dies indes aber keinen Abbruch. „Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt. Zum Jubiläum waren wir das dem Ort auch schuldig“, sagt Chris Weißbrodt, dessen Verein rund 40 aktive Mitglieder zählt, rückblickend. Immerhin sei es ja freitags und samstags weitestgehend trocken geblieben. Von Disco- bis zu Blasmusik war an den drei Tagen zudem alles geboten. Am Sonntag gab es schon am frühen Morgen beim Festgottesdienst freudige Neuigkeiten: Das baufällige Kirchendach soll im kommenden Jahr saniert werden. In das Gemeinschaftsprojekt von Kirche und heimischen Unternehmen will sich auch die Kirmesgesellschaft einbringen. „Uns verbindet ja nicht nur der Name mit der Kirche“, sagt der Vorsitzende schmunzelnd.

Stadt kooperativ

Dass das Kirmes-Jubiläum überhaupt in dieser Form gefeiert werden konnte, liegt auch an der Kooperationsbereitschaft der Stadt Suhl. „Mit Christopher Nitsch vom Ordnungsamt haben wir konstruktiv am Lärm- und Gesundheitskonzept gearbeitet“, erzählt Chris Weißbrodt. So konnte das Festwochenende auch in Corona-Zeiten zelebriert werden.