Ein kleines Kontobüchlein, beschrieben in einer schmalen, aber exakten Schrift, das könnte die Geburtsurkunde sein, meint Kreisheimatpfleger Thomas Schwämmlein. In seinem Vortrag zu Paul Kuntze (1867-1953), der vor 125 Jahren den Impuls für das heutige Deutsche Spielzeugmuseum gegeben hat, stellte er das Dokument aus der Museumsbibliothek an den Anfang. Gemeinsam haben Geschichtsverein Colloquium Historicum Wirsbergense (CHW), Sonneberger Museums- und Geschichtsverein und Deutsches Spielzeugmuseum zu dieser Veranstaltung am Anfang des Jubiläumsjahres eingeladen. „Das heutige Museum hat wohl nur noch wenig mit dem gemein, was sich Kuntze einst vorgestellt hatte, aber er dürfte doch sehr zufrieden sein“, meint der Heimatpfleger.