Dass es sich lohnt, neben dem normalen Gaststättenalltag auch mal etwas Besonderes zu versuchen, haben am Samstag die vier Meininger Kneipen in der Anton-Ulrich-Straße bewiesen, die sich dazu entschlossen, die Tradition der Meininger Kneipennacht fortleben zu lassen. Die war einst als Nachfolge-Veranstaltung der Honky-Tonk-Kneipenfestivals erdacht worden, allerdings mit dem großen Vorteil, dass von den Gästen kein Eintritt verlangt wird. Das Interesse der Meininger Gastronomen, einen solchen Kneipenabend mit musikalischer Unterhaltung für ihr Publikum zu veranstalten, war und ist sehr unterschiedlich. Dass es aber vom Publikum dankbar angenommen wird, wenn Lokale ein extra Programm anbieten, noch dazu ohne extra Kosten, war am Samstag einmal mehr deutlich zu spüren. Und das, obwohl das kalte Nieselwetter eher für die heimische Couch als für einen Kneipenbummel sprach. Aber denkste!