1000. Plasmaspende Lebensretter mit 68 Jahren aus Suhl

Blut für die medizinische Versorgung ist immer knapp. Bernd Zeuner aus Suhl ist deshalb vom Institut für Transfusionsmedizin ausgezeichnet worden: Er hat mittlerweile vierstellig gespendet.

Auf Bernd Zeuner kann sich die Medizin verlassen. Für seine Spenden erhielt er von Operator Florian Ehrhardt (rechts) und Referent André Rehmer (links) ein Dankeschön. Foto: /ITMS

Seit dem 5. Januar 1997 geht Bernd Zeuner aus Suhl regelmäßig zum Blutplasmaspenden in der Blut- und Plasmaspendestation. Mittlerweile ist er 68 Jahre alt, was aber kein Problem darstellt: Die Plasmaspende ist ein schonendes Verfahren für den Körper. Direkt bei der Entnahme wird das Blut in einer Maschine in seine Bestandteile aufgetrennt. Nur das Plasma wird gesammelt und das restliche Blut wird direkt wieder zurückgeführt.

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Nun hat er schon seine 1000. Plasmaspende abgegeben. Aus diesem Anlass gab es am 13. Februar eine Überraschung mit Ehrenurkunde und kleinem Geschenk aus dem Institut für Transfusionsmedizin Suhl.

„Ich möchte Menschen helfen und bin stolz, dies mit meiner 1000. Plasmaspende bereits mehrfach getan zu haben“, sagte Bernd Zeuner.

Das Team der Blutspende Suhl kann sich auf viele treue und langjährige Spender verlassen, doch auch Neuspender sind jederzeit gerne willkommen. „Denn leider reicht auch die derzeitige Spendebeteiligung nicht aus, um die Versorgungsnotlage mit Blutpräparaten zu stabilisieren. Das Institut hat massive Probleme, seinen Versorgungsauftrag – tägliche Auslieferung von Blutpräparaten in Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen in ganz Deutschland – zu erfüllen“, berichtet André Rehmer.

Spenden kann jeder Erwachsene ohne relevante Vorerkrankungen ab 18 Jahren. Frauen dürfen vier Mal, Männer sechs Mal innerhalb von zwölf Monaten Vollblut spenden, wobei ein Abstand von mindestens acht Wochen zwischen zwei Spenden liegen muss. Das Spenden von Blutplasma ist bis zu 60 Mal im Kalenderjahr möglich. Zu jeder Spende sollte man einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitbringen.