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Wissenschaft

Nasa und Boeing landen Raumschiff «Starliner»

Ein Boeing-Raumschiff soll künftig Astronauten zur ISS bringen. Ein unbemannter Testflug ging schief. Der «Starliner» schaffte es nicht in den Orbit. Am Sonntag landete die Kapsel wieder auf der Erde.



«Starliner» gelandet
Mitarbeiter von Boeing, NASA und der US-Armee inspizieren die «Starliner»-Kapsel nach deren Landung in der Wüste von New Mexico.   Foto: Bill Ingalls/NASA/AP/dpa

Nach einer Panne zum Start ist das Raumschiff «Starliner» am Sonntag früher als geplant im US-Bundesstaat New Mexico gelandet.

Es setzte rund eine Woche vor der ursprünglich vorgesehenen Rückkehr auf dem White Sands Space Harbor Runway auf, einem Testgelände zwischen Albuquerque und El Paso. Die Weltraumbehörde Nasa und Projektpartner Boeing übertrugen die Landung live im Internet.

Mit dem - gemeinsam von Boeing und der Nasa entwickelten - «Starliner» sollen künftig Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) gebracht werden. Ursprünglich hatte auch der unbemannte Testflug am Samstag dort andocken sollen. Nach dem Start einer Atlas-V-Rakete mit der Raumkapsel an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral war es am Freitag aber zu einem Problem bei der automatischen Zündung der Antriebe gekommen. In der Folge hatte das Raumschiff so viel Treibstoff verbraucht, dass es nicht mehr in den geplanten Orbit und zur ISS gelangen konnte. Die Rückkehr auf die Erde war ursprünglich für den 28. Dezember geplant gewesen.

Die beiden Projektpartner hatten am Samstag erklärt, dass vermutlich eine Uhr an Bord des «Starliners» nicht richtig eingestellt war, so dass zu früh mehr Treibstoff genutzt wurde. Damit seien wohl die automatischen Systeme an Bord zum Problem geworden. Eine menschliche Besatzung hätte möglicherweise mehr Optionen für einen regulär ablaufenden Flug erarbeiten können, hieß es am Samstag in einer telefonischen Pressekonferenz. Boeing und Nasa betonten, dass trotz der Probleme wichtige Erkenntnisse gewonnen würden. Viele Messungen seinen trotzdem möglich gewesen, die Daten sollen nach der Landung wie geplant geborgen werden.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
22. 12. 2019
18:44 Uhr

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22. 12. 2019
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