Lade Login-Box.
Fotowettbewerb 2020 zum Digital-Abo
Topthemen: Podcast: Offen gesagtCoronavirus in ThüringenCorona-HilfsbörseFolgen Sie uns auf Instagram

Wirtschaft

Verbraucherpreise im August nicht mehr so stark gestiegen

Gute Nachrichten für Verbraucher: Die Preise in Deutschland sind zuletzt nicht mehr so stark gestiegen. Günstiger ist das Leben in Deutschland aber auch im August nicht geworden.



Preisschilder
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im August abgeschwächt.   Foto: Marius Becker

Die Inflation in Deutschland hat sich im August deutlich abgeschwächt. Die Verbraucherpreise lagen um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Die Wiesbadener Behörde bestätigte am Donnerstag ihre Ende August veröffentlichten vorläufigen Zahlen zur Inflation. Im Juli hatte die Teuerungsrate noch bei 1,7 Prozent gelegen. Von Juli auf August 2019 sanken die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent.

Dämpfend wirkten im August die Energiepreise: Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch um 0,6 Prozent. Im Juli waren es noch 2,4 Prozent. Mehr zahlen als vor Jahresfrist mussten Verbraucher im August für Fernwärme (plus 4,7 Prozent), Erdgas (plus 4,6 Prozent) und Strom (plus 3,8 Prozent). Dagegen sanken die Preise sowohl für Heizöl (minus 5,2 Prozent) als auch für Kraftstoffe (minus 3,3 Prozent) gegenüber August 2018 deutlich.

Überdurchschnittlich zogen die Preise für Nahrungsmittel an: insgesamt um 2,7 Prozent. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln hat sich damit im fünften Monat in Folge verstärkt. Vor allem Gemüse wurde teurer, hierfür mussten Verbraucher im August dieses Jahres 12,8 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Obst hingegen wurde günstiger: um 2,6 Prozent.

Die Inflationsrate ist ein wichtiger Gradmesser für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank strebt für den gesamten Euroraum mit seinen 19 Ländern mittelfristig eine Jahresteuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Denn dauerhaft niedrige oder auf breiter Front sinkende Preise könnten Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben. Das kann die Wirtschaft bremsen.

Der für europäische Vergleichszwecke berechnete Preisindex HVPI für Deutschland, den die EZB für ihre Geldpolitik heranzieht, lag im August 2019 um 1,0 Prozent über dem Stand von August 2018.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
12. 09. 2019
09:12 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Bundesämter (Deutschland) Energiepreise Europäische Zentralbank Eurostat Eurozone Heizöl Inflation Preiserhöhungen Preisindices Statistisches Bundesamt Verbraucherpreise Zentralbanken
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Verbraucherpreise

14.05.2020

Verbraucherpreise steigen kaum noch

Obst und Gemüse kosten mehr. Sprit und Heizöl sind im April dagegen deutlich billiger. Die Corona-Krise hinterlässt Spuren bei den Verbraucherpreisen. » mehr

Mietkosten

12.12.2019

Inflationsrate verharrt im November bei 1,1 Prozent

Die Verbraucherpreise steigen weiterhin nur moderat. Das freut die Konsumenten. Die Europäische Zentralbank sieht die Entwicklung dagegen mit Sorge. » mehr

Inflation

29.06.2020

Inflation in Deutschland zieht wieder an

Die Verbraucherpreise sind im Juni wieder kräftiger gestiegen. Nach Einschätzung von Volkswirten könnte sich das schon im nächsten Monat umkehren: Dann ist eine Inflation nahe der Nullmarke nicht unwahrscheinlich. » mehr

Euro-Münzen

29.05.2020

Eurozone: Inflation fällt in Richtung Nulllinie

Die Verbraucherpreise lagen im Mai 0,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor - die niedrigste Inflationsrate seit Juni 2016. » mehr

Inflation

13.11.2019

Inflation auf niedrigstem Stand seit Februar 2018

Verbraucher müssen fürs Tanken und leichtes Heizöl im Oktober deutlich weniger zahlen als ein Jahr zuvor. Das dämpft den Anstieg der Teuerungsrate insgesamt. » mehr

Tankstelle

16.06.2020

Inflation auf tiefstem Stand seit fast vier Jahren

Tanken und Heizen sind zuletzt spürbar günstiger geworden. Viele Volkswirte gehen davon aus, dass die rückläufige Entwicklung bei den Verbraucherpreisen vorerst anhalten wird. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Radprofis | 06.08.2020
» 39 Bilder ansehen

Nena Erfurt Steigerwaldstadion Erfurt

Nena live in Erfurt | 04.08.2020 Steigerwaldstadion Erfurt
» 14 Bilder ansehen

Brand in Meiningen Meiningen

Brand Spartenheim Meiningen | 04.08.2020 Meiningen
» 17 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
12. 09. 2019
09:12 Uhr



^
OK

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter » Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.