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Hintergründe

Erste Studie mit Covid-19-Medikament

Im Kampf gegen das Coronavirus ist die bundesweit erste Studie mit einem Medikament gegen die Lungenkrankheit Covid-19 angelaufen.



Das ursprünglich gegen Ebola entwickelte US-Präparat namens Remdesivir werde in einer international angelegten Studie an rund 1000 Patienten in etwa 50 Kliniken rund um die Welt erprobt, teilte Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing am Dienstag mit. Das Medikament solle dabei an 600 Patienten mit moderaten Symptomen und an 400 mit schwerer Symptomatik erprobt werden. Wendtner verfügt in Deutschland über die bisher längste Erfahrung mit Covid-19. Er hatte in Schwabing Ende Januar die bundesweit ersten mit Sars-CoV-2 infizierten Patienten behandelt. Die Klinik in Schwabing gehört zu den Zentren, an denen die Wirkung des Ebola-Präparates in Deutschland untersucht wird. Problematisch sei, dass das Medikament nirgends zugelassen sei. "Es gibt beim Coronavirus Labordaten, die darauf hinweisen, dass es sehr gut wirkt." Zudem lägen Einzelberichte vor, von denen ermutigende Signale ausgingen. Sollte die Studie Erfolge bringen, könnte das Mittel bis frühestens Ende 2020 auf den Markt kommen können, hofft Wendtner. dpa

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Veröffentlicht am:
24. 03. 2020
20:16 Uhr

Aktualisiert am:
24. 03. 2020
20:16 Uhr

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Redaktion

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Veröffentlicht am:
24. 03. 2020
20:16 Uhr

Aktualisiert am:
24. 03. 2020
20:16 Uhr



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