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Hintergründe

Weltweite Trauer um die Opfer der Christchurch-Angriffe

Der Angriff auf zwei Moscheen in Neuseeland hat weltweit Trauer und Bestürzung ausgelöst. Politiker und Verbände auf der ganzen Welt reagierten auf die Gewalttat.



Halbmast
Eine britische Fahne hängt nach den Angriffen auf Moscheen in Neuseeland in der Nähe der Westminster Abbey auf Halbmast.   Foto: Kirsty Wigglesworth/AP

Bei einem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland sind mindestens 49 Menschen getötet worden. Die brutale Tat löste weltweit Entsetzen aus.

- Reaktionen aus Deutschland:

«Ich trauere mit den Neuseeländern um ihre Mitbürger, die friedlich betend in ihren Moscheen überfallen + aus rassistischem Hass ermordet wurden.»

(Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, in einem Tweet von Regierungssprecher Steffen Seibert)

«Der grausame Terroranschlag in Christchurch trifft friedlich betende Muslime. Wenn Menschen allein wegen ihrer Religion ermordet werden, ist das ein Angriff auf uns alle.»

(Außenminister Heiko Maas, SPD, auf Twitter)

«Wir beten für die Opfer, trauern um sie und sind in Gedanken in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen und Hinterbliebenen.» (Aiman A. Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland)

- Reaktionen aus Europa:

«Der brutale Angriff wird die Toleranz und den Anstand, wofür Neuseeland berühmt ist, niemals schmälern.»

(EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter)

«Die Europäische Union trauert heute mit euch und wir werden immer gegen jene an eurer Seite stehen, die auf abscheuliche Weise unsere Gesellschaften und unsere Art zu leben zerstören wollen.» (EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in einer Mitteilung)

«Frankreich stellt sich gegen alle Formen des Extremismus und geht mit seinen Partnern gegen den Terrorismus in der Welt vor.» (Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in einem Tweet)

«Meine Gedanken sind bei allen, die von diesem abscheulichen Gewaltakt betroffen sind.»

(Britische Premierministerin Theresa May auf Twitter)

«Ich zolle auch den Rettungsdiensten und Freiwilligen Anerkennung, die sich um die Verletzten gekümmert haben.»

(Britische Königin Elizabeth II.)

«Jede Form von Intoleranz, Hass und Gewalt ist inakzeptabel.»

(Giuseppe Conte, italienischer Regierungschef auf Twitter)

- weitere internationale Reaktionen:

«Im Angesicht dieser Angriffe sichert er (der Papst) allen Neuseeländern und insbesondere der muslimischen Gemeinde seine tief empfundene Solidarität zu.»

(Telegramm des Vatikans)

«Ich möchte den Familien und den Lieben der Opfer und der Bevölkerung von Neuseeland mein tiefstes Beileid ausdrücken.» (Ronald S. Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses)

«Eine Attacke auf jedes Gotteshaus (...) ist ein Angriff auf die Menschenwürde und unser Recht als Gläubige, zu Gott zu beten.»

(Wiesenthal-Zentrum in einer Mitteilung)

«Unsere Gedanken und Herzen sind bei den Opfern und ihrer Familien und wir trauern mit den Neuseeländern und den muslimischen Gruppen auf der ganzen Welt.»

(Justin Trudeau, kanadischer Premierminister auf Twitter)

«Terror hat keine Religion und keine Heimat.»

(Saudi-Arabisches Außenministerium in Riad)

«Der Angriff auf friedliche Bürger, die sich zum Gebet versammelt haben, erschüttert in seiner Grausamkeit und in seinem Zynismus.» (Vladimir Putin, russischer Präsident in einer Mitteilung des Kremls)

«Mein herzliches Beileid und meine besten Wünsche gehen an die Menschen in Neuseeland nach dem schrecklichen Massaker in den Moscheen.»

(Donald Trump, US-Präsident auf Twitter)

«Israel trauert angesichts des blindwütigen Mordes an unschuldigen Betenden in Christchurch und verurteilt den rücksichtslosen Terrorakt in Neuseeland.»

(Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel auf Twitter)

«Für Hass und Gewalt gibt es in vielfältigen und demokratischen Gesellschaften keinen Platz.»

(Indiens Premierminister Narendra Modi in einer Mitteilung)

«Mit großer Trauer haben wir erfahren, dass es einen Anschlag auf Gläubige beim Freitagsgebet in zwei Moscheen in Christchurch, Neuseeland, gegeben hat, der zum Märtyrertod von 49 Muslimen und der Verletzung vieler anderer geführt hat.»

(Die radikalislamische Stellungnahme der Taliban in Afghanistan in einer Stellungnahme)

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dpa

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Veröffentlicht am:
15. 03. 2019
17:55 Uhr

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15. 03. 2019
17:55 Uhr



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