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Warnstreiks lähmen Verkehr in Berlin, Brandenburg und Bayern

In Berlin, Brandenburg und in den großen Städten Bayerns ist es für Pendler und Schüler am Freitag erneut eng geworden: Warnstreiks legten haben einen Teil des öffentlichen Personennahverkehrs lahm. Für die Fahrgäste bedeutet dies volle Busse und Bahnen.



Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr - Brandenburg
Ein rotes Plakat mit der Aufschrift «Warnstreik» klebt an der Einfahrt zu den Verkehrsbetrieben Brandenburg an der Havel GmbH.   Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB

Wegen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr ist es am Freitag in Berlin und Brandenburg sowie in Bayern zu erheblichen Einschränkungen für Berufspendler und Schüler gekommen.

In der Hauptstadt blieben Busse und Bahnen der Verkehrsbetriebe BVG  zu einem ganztägigen Streik von 3.00 Uhr morgens an im Depot. In Brandenburg waren die Beschäftigten aufgefordert, von Betriebsbeginn bis zum Mittag die Arbeit ruhen zu lassen. S- und Regionalbahnen sowie Privatbusse, die im Auftrag der BVG in Berlin unterwegs sind, fuhren aber ohne Einschränkungen.

In München kam es seit Betriebsbeginn um 03.30 Uhr zu Ausfällen einiger Buslinien. Davon waren laut einem Sprecher der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG vor allem Schüler betroffen. U-Bahnen, Trams und S-Bahnen fuhren normal. Zur Mittagszeit sollte hier der Streik enden.

In Nürnberg fuhren weder U-Bahnen noch Busse und Straßenbahnen, sagte eine Sprecherin der Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) Nürnberg am Freitagmorgen. «Wir haben diesmal kein Notnetz», Pendler müssten auf die S-Bahnen umsteigen oder mit dem Fahrrad fahren. Der Warnstreik sollte nach Angaben der VAG bis 14 Uhr dauern. 

Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Auch in anderen Bundesländern hatte es in dieser Woche Warnstreiks im ÖPNV gegeben.

© dpa-infocom, dpa:201009-99-882409/3

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dpa

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Veröffentlicht am:
09. 10. 2020
11:26 Uhr

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dpa

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09. 10. 2020
11:26 Uhr



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