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Weltlachtag: Lachen hilft immer, auch in Corona-Zeiten

Lachen ist nicht nur gesund, sondern soll mit dem Weltlachtag am 03. Mai 2020 ebenso den Weltfrieden verkörpern. Und auch, wenn man sich in Corona-Zeiten nicht zu großen Lachrunden treffen kann, hilft Lachen selbst in schwierigen Zeiten wie diesen.



Lachende Tochter und Mutter - Symbolfoto   Foto: Pixabay » zu den Bildern

Durch das gemeinsame Lachen sollen weltweite Brüderlichkeit und Freundschaft erreicht werden. Initiiert wurde dieser Aktionstag 1998 von Dr. Madan Kataria, der auch die Yoga-Lachbewegung geschaffen hat.

Gefeiert wird dieser Tag in coronafreien Zeiten ganz einfach: Punkt 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit treffen sich Mitglieder aus Lachclubs auf der ganzen Welt, um gemeinsam drei Minuten lang zu lachen. Natürlich sind alle willkommen die interessiert sind oder einfach gerne mitlachen möchten.

Wichtig am Weltlachtag ist, dass es keinen Grund zum Lachen gibt. Laut Katarias Theorie ist es völlig unabhängig wieso gelacht wird - die Wirkung des Lachens trete dennoch ein. Lachen gilt als angeborenes Ausdrucksverhalten des Menschen. Dabei wird die Atmung ruckartig unterbrochen und durch Bewegungen des Zwerchfells Atemluft aus der Lunge gestoßen. Lachen hat viele positive Auswirkungen auf den Körper. Es werden zum Beispiel Stresshormone abgebaut und das Immunsystem gestärkt. Daher wirkt es sich - ganz gleich an welchem Tag und zu welcher Zeit - auch positiv auf die individuelle Stimmung aus.

Das erste Weltlachtag-Treffen, an dem sich rund 12.000 Mitglieder lokaler und internationaler Lachclubs trafen, fand im indischen Mumbai statt. "Happy-Demic", das erste Lachtreffen außerhalb Indiens, wurde 2000 in Kopenhagen veranstaltet. Wichtiger Bestandteil des Weltlachtages ist das sogenannte Lachyoga. Dabei sollen die Teilnehmer über ein anfangs künstliches Lachen in ein echtes, grundloses und ausgelassenes Lachen übergehen. Angeregt wird das Lachen durch begleitende Klatsch-, Dehn- und Atemübungen. In Deutschland treffen sich am Weltlachtag normalerweise fast überall Menschen in Gruppen von 50 und mehr. In der Schweiz der Weltlachtag mit einer Lachparade in Zürich begangen - in coronafreien Zeiten.

Zum Lachen kann man aber auch unter Kontaktbeschränkungen wie derzeit aufgrund der Corona-Pandemie andere auch über das Internet anregen. Immer wieder werden lustige Videos oder Fotos über soziale Medien verschickt - oder entprechende Buchstaben und Grafiken.

"lol" erfreut sich anhaltender Beliebtheit

Die Daten zeigen: Am häufigsten wird zum Lachen der Begriff "lol" verwendet. Die Abkürzung bedeutet "laughing out loud", also "laut loslachen". Fast zwei Drittel der Lacher werden so in Textform gefasst. Rund ein Viertel der Kommentare bedient sich "haha" oder Abwandlungen davon. Äußerst beliebte Art, Lachen auszudrücken, sind die kleinen Gesichter, die unterschiedliche Emotionen ausdrücken, sogenannte Emojis. Seit Oktober 2010 sind Emojis weltweit einheitlich codiert. Das berühmte "lachende Gesicht mit Freudentränen" wird seitdem auf jedem Endgerät und System als solches erkannt.

Corona-Krise trifft auch neue Emojis

Doch auch die beliebten Mini-Piktogramme haben derzeit ein Corona-Problem. Die neuen Emojis des Jahres werden üblicherweise immer im Monat März veröffentlicht. Durch die Corona-Krise wird es aber 2021 eine Verzögerung geben, wie das für die Emoji-Entwicklung zuständige Unicode-Konsortium mitteilt.

Man habe den Termin um ein halbes Jahr auf September verschoben, weil die Arbeitskraft vieler Freiwilliger, die an den Emojis mitarbeiten, in der aktuellen Krise anderweitig gebunden sei.

Für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das wohl: Keine neuen Emojis auf Endgeräten in 2021. Denn bis die dann 14. Emoji-Generation in alle Betriebssysteme eingearbeitet worden ist, vergehen in aller Regel mehrere Monate, so dass nicht vor 2022 mit den neuesten Emojis auf Geräten zu rechnen ist.

Egal - dann wird eben weiter mit den alten Piktogrammen oder in echt gelacht! cob/dpa
 

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Veröffentlicht am:
03. 05. 2020
15:10 Uhr

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03. 05. 2020
15:10 Uhr



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