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Weltglückstag: Die Suche nach dem Glücksgefühl

Heute ist der internationale Tag des Glücks – und glücklich sein möchte doch wohl jeder. Aber wie erreicht man das? In manchen Bundesländern steht das Fach „Glück“ bereits auf dem Lehrplan. Auch eine App soll zu Glücksgefühlen verhelfen.



Glück kann durch vieles ausgelöst werden: Sonnenschein, ein leckeren Essen, ein nettes Gespräch, eine Gehaltserhöhung. Die Liste kann ewig fortgeführt werden. Aber wie glücklich sind wir Deutschen eigentlich? Pünktlich zum Weltglückstag hat das Sinus-Institut in Zusammenarbeit mit YouGov eine Umfrage zum Thema Glück in Deutschland durchgeführt. Demnach glauben 66 Prozent der Deutschen, dass sie glücklich sind.

Nur jeder Vierte gab an, unglücklich zu sein. Stress, Unzufriedenheit in der Partnerschaft, Geldsorgen oder der gesundheitliche Zustand waren dabei die Hauptgründe zum Unglücklichsein der Befragten.

Kann man Glück beeinflussen?

Wissenschaftler wie Tobias Rahm sind überzeugt, dass sich Glück trainieren lässt, sagt er dem ‚Handelsblatt‘. Man könne üben, die Anzahl glücklicher Momente im Leben zu steigern. Einfach über Negatives hinwegsehen und gleichzeitig versuchen, mehr Erlebnisse positiv wahrzunehmen.

Aber gerade das – sich auf das Positive konzentrieren – fällt den Menschen schwer. Schuld daran sei die Evolution, sagt Rahm. Um damals am Leben zu bleiben, durfte der Mensch Gefahren zu keiner Zeit aus den Augen verlieren.

Übrigens: ‚Glück‘ wird mittlerweile auch schon in sechs Bundesländern als Schulfach unterrichtet.

Haben + Lieben + Sein = Glück

Diese Formel hat Jan Delhey, Glücksforscher und Professor für Soziologie an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, entwickelt. ‚Haben‘ steht dabei für Einkommen und Wohlstand, ‚Lieben‘ für soziale Kontakte und ‚Sein‘, für den Sinn des eigenen Lebens. Jede Kategorie muss erfüllt sein, sagt Dehley der ‚Deutschen Welle‘. Nur so könne man im Leben glücklich sein.

Glück per App?

Um uns beim glücklich sein zu helfen, hat der Österreicher Christoph Schnedlitz die App ‚HiMoment‘ entwickelt. Jeden Tag sollen glückliche Erlebnisse in eine Art Tagebuch eingetragen werden. Diese werden den Nutzern dann in einem passenden Moment wieder angezeigt. Die App verwendet dabei einen Algorithmus, der herausfinden soll, was gerade in dem Nutzer vorgeht.

Kleine Dinge machen auch glücklich

Aber auch ohne App, kann man glücklich werden. Dazu sollte man die eigene Einstellung überprüfen und mehr auf die kleinen Dinge im Leben achten. Wie man im Alltag, schnell und einfach Glück finden kann, verrät eine Anleitung, die aus zehn Studien der Glücksforschung erstellt wurde.

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Veröffentlicht am:
20. 03. 2019
16:21 Uhr

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20. 03. 2019
16:21 Uhr



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