Lade Login-Box.
Fotowettbewerb 2020 zum Digital-Abo
Topthemen: Podcast: Offen gesagt#GemeinsamHandelnCoronavirus in ThüringenCorona-Hilfsbörse

Computer

Corona-Warn-App mehr als zehn Millionen Mal heruntergeladen

Mit Spannung wurde erwartet, wie die Bevölkerung auf das Download-Angebot der offiziellen Warn-App reagiert. Nun hat die Zahl der Installationen die 10-Millionen-Marke überschritten.



Corona-Warn-App
Die offizielle Corona-Warn-App auf einem Smartphone. Die App soll die Kontaktverfolgung von Infizierten ermöglichen.   Foto: Sven Hoppe/dpa

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat alle Bürger zum freiwilligen Nutzen der neuen Corona-App aufgerufen, die inzwischen mehr als zehn Millionen Mal heruntergeladen wurde.

Die Anwendung sei «ein wichtiger Helfer, wenn es darum geht, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen», sagte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. «Je mehr mitmachen, desto größer ist dieser Nutzen.» Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagnachmittag auf Twitter mitteilte, wurde die am vergangenen Dienstag gestartete App inzwischen 10,6 Millionen Mal auf Smartphones heruntergeladen.

Merkel warb um Vertrauen in den Datenschutz der App. Sie sichere die Privatsphäre, indem sie erzeugte Daten konsequent verschlüssele. Geodaten würden nicht erhoben, Daten nicht zentral gespeichert. Die App sei zudem absolut freiwillig. «Es gibt keine Belohnung für die Benutzung und keinen Nachteil, wenn sich jemand dagegen entscheidet.»

Die im Auftrag des Bundes entwickelte Warn-App kann seit Dienstag heruntergeladen werden - unter bestimmten Voraussetzungen an die Handy-Betriebssysteme. Sie kann messen, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie anderen Anwendern, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Dann kann man sich auf Kassenkosten testen lassen.

Merkel sagte: «Die App kann nun unser Begleiter und Beschützer werden.» Ohne diese technische Hilfe seien Gesundheitsämter weiterhin nur auf das Gedächtnis und die Auskunftsbereitschaft infizierter Menschen angewiesen. Die Kanzlerin mahnte zugleich: «Am wichtigsten bleibt es, neue Infektionen von vornherein zu vermeiden.» Dafür komme es nach wie vor auf das Verhalten an. Abstand halten, Händewaschen und das Tragen von Alltagsmasken blieben unerlässlich.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
21. 06. 2020
09:50 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Apple Bevölkerung Bundeskanzlerin Angela Merkel Bürger CDU CSU Daten und Datentechnik Dorothee Bär Google Handybesitzer Infektionsketten Infektionskrankheiten Kanzler Mobile Apps Robert-Koch-Institut Twitter
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Corona-Warn-App

15.06.2020

Was kann die Corona-Warn-App leisten?

Über eine Corona-Warn-App wird seit Monaten diskutiert, in dieser Woche soll sie zum Herunterladen zur Verfügung stehen. Sie wirft aber viele Fragen auf, weil in einigen Bereichen Neuland betreten wird. » mehr

Corona-Warn-App

21.04.2020

Bundesregierung prüft drei Modelle für Corona-Warn-App

Eine Corona-Warn-App soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen. Bei der Auswahl der Bundesregierung ist dabei nicht nur das Konzept PEPP-PT im Rennen, sondern zwei weitere Lösungen. Die Digitalverbände fordern nun ... » mehr

Corona-Warn-App

03.07.2020

Spahn: 300 bisher über Corona-Warn-App gemeldete Infektionen

Politiker freuen sich über den guten Start der Corona-App, warnen aber davor, die neue Anwendung zu überschätzen. » mehr

E-Patientenakte

03.07.2020

E-Patientenakte kommt voran - Kritik beim Datenschutz

Röntgenbilder, Befunde, Impfungen: Wichtige Daten für den nächsten Praxisbesuch sollen Patienten bald auch digital parat haben können. Weitere Details sind nun besiegelt - manche stoßen aber auf Protest. » mehr

Telekom und SAP

28.04.2020

Telekom und SAP sollen Corona-App entwickeln

Die Bundesregierung macht nach einem Richtungsstreit nun Tempo bei der Entwicklung einer Corona-Warn-App. Die Deutsche Telekom und SAP bekommen den Auftrag, die Verknüpfung mit den gängigen Smartphones scheint gesichert. » mehr

Corona-Warn-App

20.04.2020

Richtungsstreit um Datenschutz bei Corona-Warn-Apps

Gesundheitspolitiker versprechen sich von einer Warn-App Unterstützung beim Plan, die geltenden Corona-Einschränkungen zu lockern. Nun könnte ein Streit um den Datenschutz das Projekt verzögern. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Unfälle Starkregen A73 Autobahn 73

Unfälle A73 Starkregen | 15.07.2020 Autobahn 73
» 23 Bilder ansehen

Unfall Motorrad Waffenrod Waffenrod

Motorradunfall Waffenrod | 13.07.2020 Waffenrod
» 6 Bilder ansehen

Bad Salzungen

Gesuchte Männer | 13.07.2020 Bad Salzungen
» 5 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
21. 06. 2020
09:50 Uhr



^
OK

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter » Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.