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Behörde warnt Fraktionen vor anhaltender Hacker-Gefahr

Mitten im österreichischen Wahlkampf gab es einen Hackerangriff auf die Österreichische Volkspartei. Daten wurden geraubt und mindestens ein Passwort geändert. Auch in Deutschland bestehe erhöhte Gefahr vor Cyberattacken.



Cyberattacken
In Österreich war im September mitten im Wahlkampf ein Hackerangriff auf die Partei von Bundeskanzler Sebastian Kurz bekanntgeworden. Ein Unbekannter soll sich Zugriff zu ÖVP-Daten verschafft, mindestens ein Passwort geändert und eine große Menge Daten abgesaugt haben.   Foto: Oliver Berg

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Fraktionen im Bundestag vor einer anhaltend hohen Gefahr von Cyberattacken gewarnt.

Hintergrund ist ein mutmaßlicher Hackerangriff auf die Österreichische Volkspartei (ÖVP), der im September bekanntgeworden war. Wie ein BSI-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, gab es am Mittwoch ein entsprechendes Schreiben an die Fraktionen. Der «Spiegel» hatte zuerst darüber berichtet.

Die Behörde teilte weiter mit, man habe die Fraktionen und die Bundestagsverwaltung über das allgemeine Bedrohungsszenario durch Cyber-Angriffe informiert, allgemeingültige IT-Sicherheitsempfehlungen gegeben und Beratungsangebote ausgesprochen. 

«Dem BSI liegen derzeit keine konkreten Hinweise auf eine akute Bedrohung des Bundestages oder der darin vertretenen Fraktionen durch Cyber-Angriffe vor, die über die bekannte, anhaltend hohe Bedrohungslage im Bereich der politischen Akteure hinausgeht.»

Laut «Spiegel» riet das BSI den Abgeordneten und ihren Parteien dringend, ihre Webserver und internen Netzwerke abzusichern. Unter anderem sollten sie ein «Monitoring zur Angriffserkennung» einrichten und ihre IT so aufstellen, dass sensible Bereiche entkoppelt und so besser vor Hackern geschützt seien.

Im Nachbarland war im September mitten im Wahlkampf ein Hackerangriff auf die Partei von Bundeskanzler Sebastian Kurz bekanntgeworden. Ein Unbekannter soll sich Zugriff zu ÖVP-Daten verschafft, mindestens ein Passwort geändert und eine große Menge Daten abgesaugt haben.

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dpa

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Veröffentlicht am:
04. 10. 2019
16:13 Uhr

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dpa

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04. 10. 2019
16:13 Uhr



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