Lade Login-Box.
Corona Newsletter Gemeinsam handeln
Topthemen: #GemeinsamHandelnCoronavirus in ThüringenCorona-HilfsbörseFreies Wort hilft

Computer

Apple will rund Hälfte der Erlöse bei «Netflix für News»

Apple verhandelt mit US-Medienhäusern laut einem Zeitungsbericht über ein neues Abo-Angebot, bei dem Inhalte verschiedener Anbieter für eine monatliche Gebühr zugänglich wären.



Apple
Apple kaufte vor knapp einem Jahr bereits die App «Texture», die auf Abo-Basis Zugang zu diversen Magazinen gewährte.   Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa

Der iPhone-Konzern wolle bei diesem «Netflix für News» allerdings einen außergewöhnlich hohen Erlösanteil von etwa 50 Prozent behalten, schrieb das «Wall Street Journal» unter Berufung auf informierte Personen.

Das stoße auf Widerstand bei den Verlagshäusern. Sie seien zudem unzufrieden damit, dass sie nach Apples Plänen weder E-Mail-Adressen, noch Kreditkartennummern der Abonnenten bekommen würden, hieß es weiter.

Der Anteil der Medienunternehmen solle zwischen ihnen gemäß der Zeit, die Nutzer mit ihren Inhalten verbringen, aufgeteilt werden, berichtete das «Wall Street Journal» weiter.

Apple habe in Gesprächen mit Verlegern einen monatlichen Preis von rund zehn Dollar genannt - auch wenn er sich noch ändern könne, hieß es. Mit mehreren großen Medien wie der «New York Times» und der «Washington Post» gebe es noch keine Einigung.

Beim «Wall Street Journal» selbst seien die jüngsten Verhandlungen mit Apple trotz Bedenken «produktiv» gewesen. Von Apple gab es zunächst keinen Kommentar zu dem Bericht.

Die Website «Buzzfeed» schrieb wenig später, der Abo-Service für Nachrichteninhalte könne bei einem Apple-Event am 25. März vorgestellt werden. Über ein solches Angebot wird bereits seit einiger Zeit spekuliert. Apple kaufte vor knapp einem Jahr bereits die App «Texture», die auf Abo-Basis Zugang zu diversen Magazinen gewährte.

Beim Verkauf digitaler Inhalte wie Apps, Musik oder virtueller Güter in Spielen hat sich eine Umsatzaufteilung etabliert, bei der 70 Prozent an die Autoren und 30 Prozent an den Plattform-Betreiber gehen. Apple senkte vor einiger Zeit allerdings den Anteil bei Abo-Gebühren auf 15 Prozent nach dem ersten Jahr. Die Abgaben sorgten zum Beispiel dafür, dass Netflix im vergangenen Jahr damit aufhörte, seine Abos auch über die Apple-Plattform zu verkaufen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
13. 02. 2019
10:21 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Aboangebot Apple Berichte Erlöse Netflix New York Stock Exchange (NYSE) Wall Street Journal Zeitschriften
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Apple stellt neue Produkte vor

26.03.2019

Apple sucht neues Geschäft als Anbieter von Abo-Diensten

Es war das ungewöhnlichste Apple-Event seit Jahren: Keine neuen Geräte, dafür Hollywood-Prominenz auf der Bühne und eine Kreditkarte aus Titan zum Einstieg ins Finanzgeschäft. Der Konzern will mehr Geld mit Dienstleistun... » mehr

Apple - Tim Cook

22.03.2019

«Es ist Showtime»: Neuer Videodienst von Apple erwartet

Apple soll bereits zwei Milliarden Dollar in eigene Videoinhalte mit Stars wie Jennifer Aniston und Reese Witherspoon gesteckt haben. In der kommenden Woche wird der neue Videodienst vorgestellt. Er könnte die Debatte um... » mehr

Amazon

25.02.2020

Amazon eröffnet größeren Supermarkt ohne Kassen

In Amazons ersten größeren Lebensmittel-Supermarkt gibt es 5000 Produkte, auch unverpackte. Bezahlt wird im Vorbeigehen. » mehr

WhatsApp

12.02.2020

WhatsApp erreicht zwei Milliarden Nutzer

Der WhatsApp-Messenger ist aus dem Leben kaum wegzudenken - kein Wunder, dass er nun die Marke von 2 Milliarden Nutzern erreicht hat. Laut den Machern ist er auch besonders sicher verschlüsselt. » mehr

WhatsApp: Werbung im «Status»-Bereich liegen auf Eis

17.01.2020

WhatsApp legt Pläne für Werbung im «Status»-Bereich auf Eis

WhatsApp rückt vorerst von seit Jahren schwelenden Plänen zur Einführung von Werbung in dem Chatdienst ab. » mehr

10 Jahre Ipad

23.01.2020

10 Jahre iPad - Vom «Jesus-Tablet» zum Arbeits-Werkzeug

Bei der Vorstellung des ersten iPads vor zehn Jahren war der Hype enorm. Das Tablet von Apple sollte die Ära nach dem Personal Computer einleiten. Doch so leicht lässt sich der PC nicht verdrängen. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Massenschlägerei Messerstecherei Suhl Suhl

Massenschlägerei Asylheim | 09.04.2020 Suhl
» 16 Bilder ansehen

Unfall Ilmenauer Straße Suhl Suhl

Unfall Suhl | 08.04.2020 Suhl
» 5 Bilder ansehen

Pkw Unfall Meiningen Meiningen

Pkw Unfall Meiningen | 07.04.2020 Meiningen
» 3 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
13. 02. 2019
10:21 Uhr



^