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Wohnhaus im Allgäu durch Explosion zerstört

Eine gewaltige Explosion zerstört im Allgäu ein Wohnhaus. Unter Hochdruck suchen Retter nach Verschütteten. Um die Mittagszeit können sie einen Erfolg vermelden. Doch das Bangen geht weiter.



Wohnhaus explodiert
Einsatzkräfte in den Trümmern des zerstörten Hauses im bayerischen Rettenbach.   Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Eine gewaltige Explosion hat im Allgäu ein Wohnhaus dem Erdboden gleichgemacht. Drei Menschen wurden nach Polizeiangaben unter den Trümmern verschüttet.

Rettungskräfte bargen am Mittag eine schwer verletzte Frau. Nach zwei weiteren Verschütteten ging die Suche zunächst weiter. Bei den zwei Vermissten handelt es sich nach Informationen der Polizei um den Ehemann der verletzten Frau sowie eines ihrer gemeinsamen Kinder, ein Mädchen. Es wurde damit gerechnet, dass die Suche und die Bergungsarbeiten bis in die späten Abendstunden oder die Nacht andauern könnten. Spürhunde waren im Einsatz.

Zunächst hatte die Polizei befürchtet, dass bei der Explosion des dreistöckigen Gebäudes in einem Wohngebiet im bayerischen Rettenbach am Auerberg sogar sieben Menschen verschüttet sein könnten - denn so viele Menschen waren als wohnhaft in dem Haus gemeldet: Ein kinderloses Paar sowie eine fünfköpfige Familie. Wie sich herausstellte, waren jedoch das kinderlose Paar sowie zwei der Kinder des anderen Ehepaars zum Zeitpunkt des Unglücks - gegen 10.00 Uhr am Vormittag - außer Haus.

Rettungskräfte waren nach der Explosion schnell vor Ort und begannen unter den Trümmern des eingestürzten Zweifamilienhauses mit der Suche nach Überlebenden. Wo einstmals das Haus stand, lag nur noch ein Haufen aus Steinen und Balken. Das Dach des Hauses war bis auf den Boden gestürzt. Insgesamt 340 Retter arbeiteten teilweise mit bloßen Händen bei der Suche nach den Verschütteten.

Die Ursache des Unglücks war am Nachmittag noch unklar. Vermutungen, es könnte sich um eine Gas-Explosion handeln, wurden von der Polizei zunächst nicht bestätigt.

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dpa

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Veröffentlicht am:
19. 05. 2019
18:19 Uhr

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dpa

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19. 05. 2019
18:19 Uhr



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