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US-Demokraten feiern Erfolge in Kentucky und Virginia

Keine gute Nachrichten für Präsident Trump: Ein Jahr vor der Präsidentenwahl verzeichnen die Demokraten Erfolge bei Wahlen in Bundesstaaten. Beobachter warnen aber vor vorschnellen Schlüssen.



Trump in Kentucky
US-Präsident Trump am Montag auf dem Weg zu einer Wahlkampfkundgebung der Republikaner in Kentucky.   Foto: Susan Walsh/AP/dpa

Rund ein Jahr vor der US-Präsidentenwahl haben die Demokraten Erfolge bei Wahlen in den Bundesstaaten Kentucky und Virginia eingefahren.

Bei der Gouverneurswahl in Kentucky erklärte der demokratische Herausforderer Andy Beshear am Dienstagabend (Ortszeit) seinen Wahlsieg. In Virginia gelang es den Demokraten, die bislang knapp von den Republikanern gehaltene Mehrheit in beiden Parlamentskammern zu übernehmen.

Den vorläufigen Ergebnissen zufolge unterlagen in Virginia mindestens in zwei Bezirken republikanische Senatoren des Bundesstaats ihren jeweiligen demokratischen Herausforderern. Im Repräsentantenhaus erlangten die Demokraten demnach mindestens fünf zusätzliche Mandate.

Der bisherige republikanische Gouverneur in Kentucky, Matt Bevin, der als Unterstützer von US-Präsident Donald Trump gilt, wollte wegen des engen Rennens zunächst keine Niederlage einräumen. Er deutete an, dass er das Ergebnis anfechten werde. Er sprach von «mehr als nur einigen Unregelmäßigkeiten». Das offizielle Ergebnis steht noch aus.

Dennoch löste Bevins schwaches Abschneiden US-Medien zufolge Besorgnis unter seinen Parteikollegen aus. Auf US-Bundesebene ist Kentucky eine Republikaner-Hochburg. Bei der Präsidentenwahl 2016 lag der Republikaner Trump in Kentucky fast 30 Prozentpunkte vor seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton. Bei vergangenen Gouverneurswahlen gab es aber immer wieder Wechsel zwischen Republikanern und Demokraten.

Für Trump, der wegen der Ermittlungen der Demokraten für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren unter Druck steht, sind es keine guten Nachrichten. Allerdings warnten Beobachter vor einer Überbewertung der Ergebnisse mit Blick auf die Präsidentenwahl im November 2020. Dass die Demokraten in Kentucky haarscharf gegen einen «unpopulären» Gouverneur der Republikaner gewinnen, könne nicht als Zeichen für den Ausgang der Wahl auf Bundesebene gewertet werden, schrieb der Analyst Dave Wasserman vom «Cook Political Report» am Mittwoch auf Twitter. Auch in Virginia habe es «sehr viel schlechter» für die Republikaner ausgehen können.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
06. 11. 2019
18:34 Uhr

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06. 11. 2019
18:34 Uhr



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