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Trump besucht Überschwemmungsgebiete und sagt Hilfe zu

Sturm «Florence» hat an der Südostküste der USA großen Schaden angerichtet. Noch immer stehen einzelne Gebiete unter Wasser. US-Präsident Trump macht sich bei einem Besuch ein Bild von der Lage. Wie schnell kann sich die Region von dem Unwetter erholen?



Hochwasser in Fayetteville
Hochwasser in Fayetteville im US-Bundestaat North Carolina.   Foto: David Goldman/AP

US-Präsident Donald Trump hat die von Sturm «Florence» verwüsteten Gebiete an der Südostküste besucht und Unterstützung bei der Beseitigung der Schäden versprochen.

«Wir werden zu 100 Prozent da sein», sagte Trump bei seiner Ankunft im US-Bundesstaat North Carolina mit Blick auf den Wiederaufbau. Was auch immer die Bundesebene tun könne, werde getan. Einzelheiten nannte er nicht. Auch mehrere Tage nach dem Durchzug des Wirbelsturms standen immer noch Gebiete in der Region unter Wasser. Die Katastrophenschutzbehörde Fema warnte, die Probleme seien nicht überstanden. Die Pegelstände in Flüssen stiegen zum Teil weiter.

Der Sturm «Florence» war am vergangenen Freitag auf die Südostküste der USA getroffen und hatte dort schwere Überschwemmungen verursacht, vor allem in den Bundesstaaten North Carolina und South Carolina. Der heftige Regen hatte Flüsse stark anschwellen lassen und Straßen, Häuser und Geschäfte unter Wasser gesetzt. Stromleitungen wurden zerstört, Brücken beschädigt. Zwar hörte es zuletzt größtenteils auf zu regnen, in einigen Flüssen steigen die Pegelstände aber weiter an.

Auch am Mittwoch standen noch Städte teils unter Wasser. Die Stadt Fayetteville in North Carolina war durch das Anschwellen des Flusses Cape Fear River teilweise überflutet. An Brücken blieb das Treibholz hängen, wie Fernsehbilder zeigten. Wilmington, eine der größten Städte North Carolinas, war durch die Fluten auf dem Landweg zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten.

In der mehrere Hundert Kilometer von der Küste entfernten Stadt Greensboro seien durch die Überschwemmungen knapp 24.000 Liter unbehandeltes Abwasser in den Fluss Cape Fear River gelangt, berichteten Medien. Behörden warnten vor verschmutztem Leitungswasser.

Allein in North Carolina starben nach Angaben des Gouverneurs Roy Cooper mindestens 27 Menschen in Folge des Unwetters. In South Carolina und Virginia kam es ebenfalls zu Todesfällen. Laut dem Sender CBS News kamen insgesamt mindestens 37 Menschen ums Leben.

Die Überschwemmungen seien zum Teil gewaltig, sagte Trump. Der Sturm sei einer der heftigsten und verheerendsten gewesen, den dieser Teil des Landes je erlebt habe. An die Bewohner der getroffenen Staaten gewandt sagte er aber: «Ihr werdet euch davon erholen.» Die Regierung stehe an der Seite der betroffenen Menschen - auch in der Trauer um jene, die umgekommen seien. Behörden, Einsatzkräfte und Helfer hätten Enormes geleistet in den vergangenen Tagen.

Trump besuchte in North Carolina zunächst die Stadt New Bern, die als einer der ersten Orte von dem Sturm getroffen worden war und mit heftigen Überschwemmungen zu kämpfen hatte. Hunderte Menschen waren dort aus ihren Häusern gerettet worden. Trump half, Essen an Opfer des Sturms auszuteilen. Später am Tag wollte er weiter nach South Carolina reisen, um sich auch dort ein Bild von der Lage zu machen.

Der Leiter der Katastrophenschutzbehörde Fema, Brock Long, sagte am Mittwoch: «Die Sache ist noch nicht vorbei.» Auch der Gouverneur von North Carolina, Cooper, warnte, die Gefahr sei noch nicht gebannt. Menschen hätten wegen «Florence» ihre Häuser verloren, Bauern ihre Ernte. 10.000 Menschen seien derzeit noch in Notunterkünften untergebracht. Viele Straßen seien weiter gesperrt und Tausende Menschen vom Strom abgeschnitten.

North Carolina habe schon einige Stürme erlebt, sagte Cooper. «Aber wir haben noch keinen wie diesen gesehen.» Dieser Sturm sei gewaltig und verheerend gewesen, «ein Sturm wie kein anderer». Es werde lange dauern, bis sich der Bundesstaat davon erholt habe. Auf dieser langen Strecke sei Hilfe der US-Regierung nötig. Trump sagte dies zu.

Der ehemalige US-Basketballer Michael Jordan kündigte an, zwei Millionen US-Dollar (1,7 Mio Euro) für die von «Florence» heimgesuchten US-Regionen zu spenden. Jordan war in Wilmington in North Carolina aufgewachsen.

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dpa

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Veröffentlicht am:
19. 09. 2018
19:03 Uhr

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19. 09. 2018
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