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Schwimmlehrer erklärt Missbrauch von Mädchen mit Erpressung

Monatelang hatte er geschwiegen, jetzt will er doch reden. Einem Schwimmlehrer werden schwere Sexualverbrechen an kleinen Mädchen zur Last gelegt. Ob seine Aussage zu einer Verkürzung des Prozesses führt?



Landgericht Baden-Baden
Weil er sich im Schwimmunterricht an 37 kleinen Mädchen vergangen haben soll, steht ein Schwimmlehrer in Baden-Baden vor Gericht.   Foto: Winfried Rothermel

Ein wegen sexuellen Missbrauchs angeklagter Schwimmlehrer ist nach eigener Darstellung genötigt worden, Unterwasseraufnahmen von Kindern zu machen.

Die ersten Aufnahmen habe er aus Neugier mit der Kamera eines anderen Mannes gemacht, verlas der Verteidiger vor dem Landgericht Baden-Baden eine Erklärung des 34 Jahre alten Angeklagten.

Dieser Mann habe ihm später gedroht und verlangt, weitere Aufnahmen zu machen, führte der Angeklagte aus. Dem Mann werden rund 200 einzelne Taten zur Last gelegt, die er an fast 40 kleinen Mädchen begangen haben soll. Er soll seine Opfer in Schwimmbädern befingert, gefilmt, sie verletzt und bedroht haben.

Er wisse, dass er große Fehler gemacht habe, die nicht zu entschuldigen oder wieder gut zu machen seien, ließ der Angeklagte verlesen. «Es tut mir unendlich leid und ich möchte mich für alles, was ich getan habe, entschuldigen.»

Fast zwei Jahre blieben die Übergriffe während der Kurse unbemerkt, bis Eltern misstrauisch wurden und Anzeige erstatteten. Der Mann hatte in der fraglichen Zeit rund 160 Kurse in verschiedenen Städten in der Region abgehalten. Die Staatsanwaltschaft will für ihn die Sicherungsverwahrung erreichen. Das bedeutet, dass er nach Verbüßung einer Haftstrafe vorerst nicht freikäme.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
20. 09. 2018
12:45 Uhr

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20. 09. 2018
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