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Putin und Erdogan beginnen Syrien-Verhandlungen in Sotschi

Knapp zwei Wochen nach dem Einmarsch türkischer Truppen im Norden Syriens trifft Kremlchef Putin seinen türkischen Amtskollegen Erdogan zu Krisengesprächen. Reagieren die beiden auch auf einen Vorschlag aus Deutschland für eine international kontrollierte Sicherheitszone?



Putin empfängt Erdogan in Sotschi
Kremlchef Wladimir Putin empfängt den türkischen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in Sotschi.   Foto: Uncredited/Pool Presidential Press Service/dpa

Nach dem Einmarsch türkischer Truppen in Syrien ist Präsident Recep Tayyip Erdogan in der Schwarzmeer-Stadt Sotschi mit Kremlchef Wladimir Putin zu Krisengesprächen zusammengekommen.

Er hoffe, dass das hohe Niveau der türkisch-russischen Beziehungen Fortschritte für eine Lösung des Syrien-Konflikts bringe, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge zum Auftakt des Treffens.

«Die Situation in der Region ist nicht einfach, das verstehen wir alle», sagte er. Russland unterstützt im Syrien-Konflikt vor allem den umstrittenen Machthaber Baschar al-Assad, pflegt aber als Vermittler auch enge Kontakte zur Türkei.

Er glaube daran, dass die Einladung «Vorteile» für den «kritischen Prozess» ergeben werde, sagte Erdogan. «Ich glaube daran, dass unser Treffen der "Offensive Friedensquelle" ernsthafte Chancen bringen wird», sagte er.

Der Kreml kündigte vor dem Treffen an, den Vorschlag von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für eine international kontrollierte Sicherheitszone im syrischen Grenzgebiet zur Türkei zu prüfen. Es handele sich um eine neue Initiative, eine Position dazu gebe es noch nicht, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. «Wir prüfen das», sagte er.

Kramp-Karrenbauer hatte vorgeschlagen, Russland und die Türkei bei der möglichen Einrichtung einer solchen Zone einzubeziehen.

Die Türkei hatte ihren Einmarsch in Syrien am 9. Oktober damit begründet, dort eine rund 30 Kilometer breite und Hunderte Kilometer lange Sicherheitszone einzurichten. Russland hatte Verständnis für die Sicherheitsinteressen des Landes gezeigt und zugleich gefordert, die territoriale Unversehrtheit Syriens zu achten.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
22. 10. 2019
14:10 Uhr

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22. 10. 2019
14:10 Uhr



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