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Hillary Clinton verspottet Trump mit falschem Kennedy-Brief

Hillary Clinton als John F. Kennedy - natürlich ein Fake: Die frühere US-Präsidentschaftskandidatin parodiert den seltsamen Brief von Donald Trump an den türkischen Präsidenten Erdogan mit einer derben Satire, die sie im Jahr 1962 mitten in der Kuba-Krise ansiedelt.



Hillary Clinton
Die frühere US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in Chicago.   Foto: Ashlee Rezin/Sun-Times/Chicago Sun-Times/AP/dpa

Mit einem Satirebrief voller derber Ausdrücke hat sich die frühere US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton über Präsident Donald Trump lustig gemacht. Die 71-Jährige verbreitete den Text am Sonntag (Ortszeit) über Twitter mit den Worten: «In den Archiven gefunden.»

In dem auf den 16. Oktober 1962 datierten Fake-Brief schreibt vermeintlich der damalige US-Präsident John F. Kennedy dem sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow: «Seien Sie kein Arsch, ok? Holen Sie Ihre Raketen aus Kuba raus.» Als Vorbild diente der eigenwillige Brief, den Trump Anfang Oktober an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geschickt hatte.

Darin hatte er Erdogan zu einer friedlichen Lösung im Nordsyrien-Konflikt ermahnt: «Seien Sie kein harter Kerl. Seien Sie kein Narr!» Am Mittwoch hatten US-Medien eine Kopie des Schreibens veröffentlicht. Datiert ist der Brief auf den 9. Oktober - also jenen Tag, an dem die Türkei mit ihrer umstrittenen Militäroffensive gegen Kurdenmilizen in Nordsyrien begann.

In Trumps Schreiben hieß es, Erdogan könne auf positive Weise in die Geschichte eingehen, wenn er in dem Konflikt richtig und menschlich handele. Andernfalls werde er als Teufel in die Geschichte eingehen. Auch der Satirebrief schlägt einen ähnlichen Ton an: «Alle werden sagen: «Juhu! Chruschtschow! Du bist der Beste!»» Aber wenn er es nicht tue, werde jeder sagen: «Was für ein Arschloch».

Wie Trumps Brief («Ich werde Sie später anrufen») endet auch das Satireschreiben lapidar: «(Ich) klingel dich später an. Umarmungen, John Fitzgerald Kennedy»

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
21. 10. 2019
13:01 Uhr

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dpa

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21. 10. 2019
13:01 Uhr



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