Lade Login-Box.
Topthemen: Ministerpräsidentenwahl ThüringenFreies Wort hilftFolgen Sie uns auf InstagramSport-Tabellen

Brennpunkte

Frankfurt: Flugzeuge auf Rollfeld des Flughafens kollidiert

Kollision am Frankfurter Flughafen: Zwei Maschinen stoßen nach der Landung zusammen. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Aber wie konnte das passieren?



Flughafen Frankfurt
Ein Passagierflugzeug rollt im letzten Licht der untergehenden Sonne über die Rollbahn des Frankfurter Flughafens.   Foto: Boris Roessler/dpa/Illustration

Am Frankfurter Flughafen sind zwei Maschinen nach der Landung auf dem Rollfeld zusammengestoßen. Nach derzeitigem Stand gebe es keine Verletzten, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig, die die Ermittlungen übernommen hat.

Aktuell sei von einem «schweren Schaden» auszugehen, zur genauen Schadenshöhe gab es zunächst aber keine Angaben. Durch die Auswertung der jeweiligen Flugschreiber soll nun die Unfallursache geklärt werden: «Alle Daten werden zusammengetragen und ausgewertet.»

Die beide Maschinen - eine Boeing der Korean Air und ein Airbus der Air Namibia - kollidierten am späten Samstagnachmittag kurz nach der Landung auf dem Rollfeld. Auch die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, es habe keine Verletzten gegeben, da das andere Flugzeug der Air Namibia mit geringer Geschwindigkeit am Boden unterwegs gewesen sei.

Die Deutsche Flugsicherung in Langen gab am Sonntag nähere Details bekannt: Demnach landete die koreanische Boeing 777 auf der Südbahn und rollte Richtung Terminal. Der Pilot der nachfolgenden Air-Namibia-Maschine wollte an dem Flieger vorbei fahren, doch dann stieß die Flügelspitze seiner Maschine an das sogenannte Höhenruder des Korean-Air-Flugzeugs. «Beide Maschinen mussten abgeschleppt werden», sagte eine Sprecherin der DFL. Kerosin sei nicht ausgelaufen.

Das Höhenleitwerk der koreanischen Boeing 777 sowie eine Flügelspitze des Flugzeugs von Air Namibia seien beschädigt worden, hieß es auch bei Yonhap. Die auf den Rückflug nach Seoul gebuchten Passagiere sollten demnach erst 21 Stunden später als geplant starten. Ihnen wurden Hotelunterkünfte angeboten.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
17. 11. 2019
15:46 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Airbus GmbH Boeing Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Deutsche Flugsicherung Flughafen Frankfurt Flughäfen Flugschreiber Flugsicherung Fraport AG Kerosin
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Frankfurter Flughafen

08.02.2020

Flugdrohne: Frankfurt Airport stellt eine Stunde Betrieb ein

Für rund eine Stunde geht nichts am größten deutschen Flughafen: Weil eine Drohne gemeldet wird, darf kein Flieger starten oder landen. Für einige Passagiere endet ihre Reise daher auf einem anderen Flughafen. » mehr

Annuliert

09.05.2019

Wieder legt eine Drohne den Frankfurter Flughafen lahm

Es war nur eine Frage der Zeit. Erneut musste der Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen eingestellt werden, weil eine Drohne gesichtet wurde. Zur Komplettsperrung gibt es aktuell kaum Alternativen. » mehr

Gefahr durch Drohnen

25.01.2020

Bund rechnet mit hohen Kosten für Drohnenabwehr an Flughäfen

Die Verbesserung der Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen dürfte nach Einschätzung des Bundesverkehrsministeriums Millionen verschlingen. » mehr

Drohne und Flugzeug

31.12.2019

Weniger Zwischenfälle mit Drohnen an Flughäfen

Begegnen sich eine Drohne und ein Flugzeug in der Luft, kann das gefährliche Folgen haben. Im Jahr 2019 musste wegen gesichteter Drohnen gleich mehrfach der Flugbetrieb an deutschen Airports gestoppt werden. Tendenziell ... » mehr

Temperaturkontrolle am Flughafen Wuhan

21.01.2020

Neues Virus in China: Erster Fall in USA nachgewiesen

Das neuartige Coronavirus in China ist offenbar weiter verbreitet als zunächst angenommen. Die Zahl der Nachweise steigt unaufhörlich, zudem werden weitere Tote gemeldet. Reisende könnten die Lungenkrankheit auch nach Eu... » mehr

Evakuierung

07.07.2019

500-Kilo-Bombe entschärft: Aufatmen für 16.500 Frankfurter

Tausende Menschen müssen wegen einer Fliegerbombe in Frankfurt ihre Häuser verlassen. Die Entschärfung beginnt später als geplant. Am Ende geht dann trotzdem alles ganz schnell. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Gefahrgut Ammoniak Suhl Suhl

Amoniak-Austritt in Suhler Firma | 17.02.2020 Suhl
» 36 Bilder ansehen

14. Kristalmarathon

14. Kristallmarathon Merkers |
» 90 Bilder ansehen

Karneval Umzug Dietzhausen 2020 Dietzhausen

Karnevalsumzug Dietzhausen | 16.02.2020 Dietzhausen
» 136 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
17. 11. 2019
15:46 Uhr



^